Es war einmal im Jahre 1892...

...als Carl Loker am 22. November seine Frau Theresia Gottwald heiratete.

Die beiden waren sehr geschäftstüchtig und führten eine Bäckerei und ein Gasthaus in der Parkstraße 29 in St. Ruprecht an der Raab. Zu der Zeit galt noch des Kaiser's Wort in Österreich und so kann man sich vorstellen, wie es war, als die Kutschen durch St. Ruprecht fuhren und Herrschaften in feinen Gewändern das damalige Gasthaus betraten...

Das Gebäude war damals bereits über 200 Jahre alt! Urkundlich erwähnt wurde das Haus erstmals 1670. Damals war es im Eigentum der Eheleute Schickhoffer.

Doch zurück zur Jahrhundertwende

...Karl Locker, der Sohn von Theresia und Carl übernahm im Jahr 1922 gemeinsam mit seiner Frau Barbara  den Betrieb zum Preis von 5 Millionen Kronen. In der Kriegszeit musste die Familie Vieles überstehen, doch sie gaben die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nie auf. Dem Ehepaar wurden zwei wunderbare Kinder geschenkt: Grete und Hans. Die beiden waren vom kindesalter an fleißig im Betrieb dabei und waren schon immer innig verbunden. Hans ist schon immer eine Kämpfer- und Frohnatur gewesen. Grete war taff und ist Neuem immer offen gegenübergesetanden. 1944 heiratete sie im Grazer Dom ihren Hans Kremel und zog zu ihm ins Ländle, nach Vorarlberg.

Die Nachkriegszeit war die Ära des Aufbaus.

Mit viel Fleiß und eisernem Willen hat Hans Locker mit seiner Frau Luise aus dem Gasthaus einen Vorzeigebrieb gemacht. 1960 hat das Ehepaar den Betrieb von den Eltern übernommen. Luise war eine begnadete und begeisterte Köchin, verstand es, ihre Gäste herzlich zu aufzunehmen und hatte für jeden ein liebes und persönliches Wort. Hans war bestrebt, den Betrieb immer zu modernisieren und war schon damals Visionär. So baute er eine Kegelbahn, eine Pension (damals schon mit Sanitärbereich im Zimmer, was zur damaligen Zeit noch nicht üblich war) und einen Swimmingpool, womit er erst Recht Lorbeeren von den Sommerfrischlern vorwiegend aus Holland erntete. Die Kinder Margit, Christa und Hansi waren Wirtshaus-Kinder, wie sie im Buche stehen... Bei jeder Gelegenheit wurde für Busgruppen Hausmusik gemacht, sie haben schon im Volksschul-Alter gekellnert und in der Küche Kartoffeln geschält. Als


Als junger Erwachsener

übernahm Johann Locker im Jahr 1986 den elterlichen Betrieb und brachte neuen Schwung und Elan mit. Christa gründete mit ihrem Mann Karl Heuberger eine Familie und war für ihre beiden Töchter Barbara und Maria liebevolle Mutter und erfolgreiche Geschäftsfrau. Im Jahr 2000 kehrte Christa Heuberger zu den Wurzeln zurück und investierte in die bestehende Pension. Es entstand ein wunderbares 4-Sterne-Hotel mit gemütlichem Flair und höchstem Wohnkomfort. Das Gasthaus etablierte sich immer mehr zur perfekten Hochzeits-Location... Die hervorragende Küche, vorallem die weltberühmte Locker Haustorte nach Urgroßmutter's Geheimrezept und die Herzlichkeit zeichnen den Betrieb aus.


Angekommen im 3. Jahrtausend

Nun schreiben wir das Jahr 2013 und eine große Veränderung steht bevor. Maria Heuberger, die Tochter von Christa Heuberger und Nichte von Johann Locker, tritt in die Familiendynastie ein. In der 5. Generation führt sie den Betrieb mit viel Liebe, Professionalität und Gespür fort, jedoch mit einem ganz neuen Konzept... Traditionelle Werte treffen auf moderne Architektur und Kulinarik. Wir sind nun ein Familienbetrieb in der 5. Generation, bei dem Gastlichkeit und Qualität im Vordergrund stehen.

So war es schon immer und so wird es immer bleiben!

Maria Heuberger

 

Heute führt die Jungunternehmerin Maria Heuberger den Betrieb in der 5. Generation. Ihre Vision ist es, mit dem Lokal und Hotel Locker & Légere einen Ort der Begegnung und des Wohlfühlens für die Gäste zu schaffen. Das Wohlgefühl entsteht durch das harmonische Ambiente, die hochwertige Ausstattung und die liebevollen Details. Leben wird dem Haus jedoch erst durch die Menschen eingehaucht, die darin arbeiten. Maria Heuberger begleitet ihre MitarbeiterInnen auf dem Weg zur Potenzialentfaltung und möchte miteinander in einem vertrauensvollen Umfeld aus jedem Menschen das Beste herausholen. Durch optimale Rahmenbedingungen für die Mitarbeiterinnen bleibt auch noch genügend Zeit und Raum, das sich jedes Teammitglied seiner Familie, seinen Freunden und Hobbies widmen kann. Die ausgeglichene Balance zwischen Arbeit und Privatleben ist entscheidend für ein sinnvolles und lgückliches Leben.

Maria Heuberger